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Frühmittelalterlicher Feuerstahl – herzförmig nach Fund von Mockersdorf

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Dieser handgeschmiedete Feuerstahl basiert auf einem frühmittelalterlichen Fund aus Grab 18 des bayerischen Gräberfelds Mockersdorf – einer historischen Region an der Grenze zwischen slawischem und germanischem Siedlungsgebiet. Seine herzförmige Form entspricht dem Typ Pirin, wie er im gesamten mittel- und osteuropäischen Raum vom 5. bis ins 10. Jahrhundert verbreitet war. Gefertigt aus kohlenstoffhaltigem Eisen erzeugt der Feuerstahl zuverlässig Funken – ganz wie zur Zeit der Langobarden und Slawen.

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HAN: 16 Feuerstahl 2
Interne Referenz: 16 Feuerstahl 2

       
           


Frühmittelalterlicher Feuerstahl in Herzform – nach Fund von Mockersdorf

Authentisch wie im 8. Jahrhundert

Der herzförmige Feuerstahl ist inspiriert von einem archäologischen Fund aus dem Gräberfeld Mockersdorf in Bayern, datiert auf das 8. bis 10. Jahrhundert. Die historische Übergangsregion zwischen slawischem und germanischem Kulturraum brachte zahlreiche Alltagsgegenstände hervor – darunter auch dieser funktionale Feuerstahl, der nach Zessins Typologie als Typ „Pirin“ klassifiziert wird.

Produktmerkmale im Überblick

  • Form: Herzförmig (Typ Pirin)

  • Material: Kohlenstoffhaltiges Eisen, handgeschmiedet

  • Maße: 8,5 x 3,5 x 0,5 cm

  • Eignung: Gut greifbar auch für kleinere Hände (z. B. Frauenhände)

  • Funktion: Produziert Funken beim Schlagen mit Feuerstein

  • Zeitraum: Frühmittelalter, 5.–10. Jahrhundert

Von Langobarden bis Slawen – der Weg des Feuerstahls

Herzförmige Feuerstähle sind archäologisch gut belegt: erste Nachweise stammen aus langobardischen Gräbern des 5.–6. Jahrhunderts. Im Laufe der Jahrhunderte verbreitete sich dieser Typ weit über Mitteleuropa – unter anderem auch in slawischen Fundorten wie Menzlin oder Groß Raden. Die Form blieb über Generationen hinweg nahezu unverändert, was ihre praktische Funktion und kulturelle Bedeutung unterstreicht.

Feuer entfachen wie einst die Vorfahren

Der Gebrauch des Feuerstahls erfordert etwas Geschick, aber kein großes Werkzeug: mit trockenem Zunder (z. B. Birkenschwamm, Rohrkolben, Birkenrinde) und einem Feuerstein lassen sich durch kräftiges Schlagen Funken erzeugen. Diese bringen den Zunder zum Glimmen, der dann durch vorsichtiges Pusten zur Flamme wird – genau wie im frühen Mittelalter. Ein ideales Werkzeug für Reenactment, Lagerleben oder als archäologisch fundierte Replik.

Pflege und Lagerung des Eisenwerkzeugs

Damit der Feuerstahl lange einsatzbereit bleibt, sollte er trocken gelagert und nach dem Gebrauch leicht eingeölt werden. Leichte Verfärbungen oder Gebrauchsspuren unterstreichen den historischen Charakter und beeinträchtigen die Funktion nicht. Bei regelmäßigem Einsatz ist es ratsam, gelegentlich die Schlagkante mit feinem Schleifpapier zu säubern.

       
   

Spezifikationen

Hersteller Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.com/de