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Keltische Perle Nr. B16 / Loch 3.5 mm

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Material Bronze, Versilbert
Durchmesser 4 mm
Hersteller Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.com/de
Materialien Bronze
Maße 2,3 cm
Hersteller: Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.com/de
Durchmesser: 4 mm
Materialien: Bronze
Maße: 2,3 cm

Der Fundort und das Grab

Die Vorlage basiert auf einer Goldperle, die aus dem Kammergrab von Bettelbühl stammt. Dieser Ort liegt in der Umgebung des keltischen Fürstensitzes Heuneburg. Die originale Perle wurde 2010 unter einem Grabhügel nahe der keltischen Höhensiedlung an der oberen Donau ausgegraben. Heuneburg ist eine der ältesten stadtähnlichen keltischen Siedlungen nördlich der Alpen. Sie war von etwa 620 bis 450 v. Chr. bewohnt. Die hölzerne Grabkammer war durch feuchte Bodenverhältnisse nahezu luftdicht abgeschlossen. Dadurch waren die Funde außergewöhnlich gut erhalten. Der Fund gehört heute zu den bedeutendsten Schmuckfunden der keltischen Archäologie Mitteleuropas.

Die Fürstin vom Bettelbühl

In dem Grab wurde eine hochrangige Frau der keltischen Elite beigesetzt, die heute als Fürstin vom Bettelbühl bezeichnet wird. Neben der Goldperle fand man Bernsteinschmuck, Fibeln sowie weitere Beigaben aus Bronze. Die Perlen gehörten vermutlich zu einer Kette oder einem aufwendig gestalteten Schmuckensemble. Diese Objekte unterstrichen Rang, Reichtum und soziale Stellung der Verstorbenen. Die frühkeltische Perle stammt aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. und datiert damit auf die Hallstattzeit. Sie war aus Gold mit filigranem Dekor und Granalien gefertigt.

Bedeutung des Schmucks

Perlen spielten in der keltischen Kultur eine zentrale Rolle. Sie wurden aus Gold, Bronze, Glas oder Bernstein gefertigt. Solche Stücke finden sich häufig in Elitegräbern der Hallstattzeit. Sie waren nicht nur Zierde, sondern Ausdruck von Macht und Identität. Sie zeugten von weitreichenden Handelsbeziehungen, die bis in den mediterranen Raum reichten. Diese Nachbildung greift Form und Bedeutung des originalen Fundes auf. Sie macht ein Stück frühkeltischer Geschichte tragbar.

Herstellung und Material

Bei den granulierten Perlen der Kelten wurden kleine Kugeln und feine Drähte in filigraner Kleinstarbeit aufgelötet. Diese Nachbildung ist hingegen komplett in einem Stück gegossen. Die filigrane Darstellung kommt dabei prächtig zum Ausdruck. Die Perle eignet sich ideal als zentrale Perle für ein Colier. Aufgrund ihrer Größe und des dekorativen Filigrandekors ist sie ein echter Hingucker. Sie ist ein ideales Schmuckstück für Liebhaber archäologischer Repliken. Sie eignet sich für Reenactment oder als besonderes Geschenk mit authentischem historischem Hintergrund.

Produktdetails

  • Material: Bronze, echt versilbert
  • Maße: 2,3 cm
  • Lochdurchmesser: 4 mm