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Keltische Certosafibel der Latenezeit

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Preis
42,00 € 42,00 € (inkl. Steuern)

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Material Bronze, Versilbert
Hersteller Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.com/de
Maße 11,4 x 2,8 x 1,5 cm
Hersteller: Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.com/de
Maße: 11,4 x 2,8 x 1,5 cm

Fundort und historische Einordnung

Diese Replik basiert auf einer Certosafibel, die in Grab 44 am Moserstein beim Dürrnberg in Hallein, Österreich, zutage gefördert wurde. An diesem Ort wurden zahlreiche Artefakte aus der Latènezeit gefunden, die die Kultur der Kelten in der Region bezeugen. Die originale Fibel diente als Vorlage für diese nachgebildete Version, die den historischen Charakter des Fundstücks aufgreift.

Design und Verzierung

Die Fibel ist mit typischen Kreisaugen- und Winkelverzierungen geschmückt. Diese dekorativen Elemente kommen bei keltischen Fibeln dieses Typs häufig vor und verleihen dem Objekt seinen charakteristischen ästhetischen Wert. Die Ausführung folgt dem Stil der ursprünglichen keltischen Handwerkskunst aus der Zeit des Fundes.

Funktion und Material

Mit einer Größe von 11,4 x 2,8 x 1,5 cm eignet sich die Certosafibel hervorragend, um einen schweren Umhang aus kräftigem Stoff auf der Schulter zu schließen. Sie ist als Replik aus hochwertiger Bronze oder in echt versilberter Ausführung erhältlich. Die robuste Bauform unterstützt die sichere Befestigung von Kleidung im Larp oder bei historisch orientierten Trachten.

Historische Entwicklung des Fibeltyps

Die Certosafibel entstand im 6. bis 5. Jahrhundert v. Chr. während des Übergangs von der Hallstattzeit zur Latènezeit. Sie gilt als direkter Nachfolger der sogenannten Peschierafibel. Ihr Verbreitungsgebiet reichte von Italien über den südöstlichen Alpenraum bis hin zum Balkan. Meistens wurden diese Fibeln aus Bronze gefertigt, es gab jedoch auch Exemplare aus Edelmetallen oder Eisen.

Weiterentwicklung in Gallien

Auf gallischem Gebiet entwickelte sich aus der italienischen Certosafibel im 5. Jahrhundert v. Chr. der Typus der sogenannten Latènefibeln. Diese neuen Formen verbreiteten sich in der zweiten Hälfte der Latènezeit und erreichten bis nach Norddeutschland und Skandinavien. Die hier angebotene Replik spiegelt den früheren Typus wider, der diese spätere Verbreitungswelle auslöste.

Produktdetails

  • Material: Bronze, versilbert
  • Abmessungen: 11,4 x 2,8 x 1,5 cm