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Germanische Rollenkappen-Fibel

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Preis
35,00 € 35,00 € (inkl. Steuern)

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Material Bronze, Versilbert
Hersteller Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.com/de
Maße 6 x 3,5 x 3 cm
Hersteller: Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.com/de
Maße: 6 x 3,5 x 3 cm

Historischer Fund und Kontext

Das Original dieser Replik ist eine silberne Spange aus dem Grabinventar einer Kriegerbestattung. Sie stammt aus dem langobardischen Brandgräberfeld von Putensen bei Hamburg, konkret aus Grab 150, und wird auf das Jahr 50 n. Chr. datiert. Nach der Einteilung von Almgren zählt das Exemplar zum Typ II. Das Grab gehörte einem germanischen Krieger im Alter von etwa dreißig Jahren, dessen Ausstattung aus mehreren Waffen, zahlreichen Beigaben und acht Fibeln auf einen hohen Rang hindeutet.

Römische Verbindungen

Die im Grab gefundenen Gegenstände belegen Kontakte zum Römischen Reich. Es ist wahrscheinlich, dass der Bestattete einst als Offizier im römischen Heer gedient hatte. Die Spange diente der Sicherung des Gewandes und ist heute als Replik erhältlich. Diese Nachbildung misst 6 x 3,5 x 3 cm und wird aus hochwertiger Bronze oder in echt versilberter Ausführung gefertigt.

Typologie und Verbreitung

Die Rollenkappen-Fibel ist eine germanische Gewandspange der Gruppe II nach Almgren. Sie war im 1. Jahrhundert n. Chr. vor allem auf der Halbinsel Jütland und in Norddeutschland verbreitet. Durch die Besiedlung durch elbgermanische Stämme gelangten einige Exemplare dieser Form auch bis nach Böhmen. Diese spezielle Fibelform kam nur im freien Germanien vor und war in den römischen Provinzen nicht anzutreffen.

Konstruktion und Merkmale

Der Name leitet sich von der besonderen Bauweise ab, bei der kleine, halbrunde Flügel die Spirale der Nadel abdecken. Solche Fibeln wurden aus Eisen gefertigt, bestanden zumeist aber aus Bronze oder Silber. Ein sehr typisches Merkmal ist der Bogenknauf auf dem Rücken in Form einer halbrunden Scheibe. Diese konnte mit Kerben oder Perlendrähten verziert sein. Bei frühen Stücken war der Nadelhalter oft mit leiterartigen Durchbrüchen versehen, während spätere Fibeln einfache Bohrungen aufwiesen.

Produktdetails

  • Material: Bronze oder echt versilbert
  • Abmessungen: 6 x 3,5 x 3 cm