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Germanische Armbrustfibel von Gommern

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30,00 € 30,00 € (inkl. Steuern)

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Material Bronze, Versilbert
Hersteller Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.com/de
Maße 7 x 5 x 2,5 cm
Hersteller: Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.com/de
Maße: 7 x 5 x 2,5 cm

Die Fibel aus dem Fürstengrab

Diese Reproduktion stellt eine germanische Gewandspange des 3. Jahrhunderts nach Christus dar, die im Fürstengrab von Gommern zum Vorschein kam. Neben zwei Exemplaren aus Gold befand sich dort eine Spange aus massivem Silber, die einem hochgestellten germanischen Fürsten gehörte. Das Originalstück dient heute als Bestand des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle. Historisch diente die Armbrustfibel dazu, einen Umhang zu schließen. Das Design der Armbrustfibel taucht über die Jahrhunderte in verschiedenen Ausprägungen auf. Ihre Entwicklung begann gegen Ende der Hallstattzeit, bevor sie sich in der Latènezeit in zahlreichen Regionen Mitteleuropas verbreitete.

Verbreitung im römischen Einflussbereich

Zwischen dem 1. und 3. Jahrhundert nach Christus gewann der römische Typus der Armbrustfibel an Bedeutung. Diese Verbreitung stand im Zusammenhang mit der Dominanz der römischen Legionen entlang des Rheins. Infolgedessen war diese Form der Fibel bald auch im freien Germanien anzutreffen. Die hier angebotene Replik misst 7 x 5 x 2,5 cm und orientiert sich damit nahezu exakt an den Dimensionen des Fundstücks. Die originale Fibel von Gommern weist eine Länge von 7,6 cm auf. Sie ist als Produkt aus hochwertiger Bronze oder in echt versilberter Ausführung erhältlich.

Der Fundort Gommern

In der Ortschaft Gommern bei Magdeburg wurde das reichhaltig ausgestattete Grab in Germanien ausgegraben, das als Fürstengrab von Gommern bekannt ist. Die Datierung des Grabs liegt am Ende des 3. Jahrhunderts nach Christus. Zu den Grabbeigaben zählten ein römisches Silbergeschirr, diverse Münzen, Schmuckstücke sowie drei kostbare Gewandspangen aus Silber und Gold. Die Beigaben erlauben Rückschlüsse auf den Lebensweg eines Mannes im Alter von 35 bis 40 Jahren aus dem Stamm der Semnonen. Er stieg vom jungen Krieger zu einem reichen Repräsentanten auf. In seiner Jugend hatte er eine silberne Gewandspange erworben, die durch langjährigen Gebrauch abgenutzt war, als er starb.

Lebensumstände des Fürsten

Die Datierung dieser spezifischen Spange fällt in eine Epoche, in der die germanischen Stammesverbände der Juthungen und Alamannen in die römischen Provinzen einfielen. Die kostbaren Gegenstände im Grab spiegeln das Leben eines hochgestellten Germanen wider, der um das Jahr 300 n. Chr. lebte. Dieser Mann unterhielt weitreichende Verbindungen zum römischen Imperium sowie nach Skandinavien. Die Exponate aus dem Fürstengrab von Gommern befinden sich im Eigentum des sachsen-anhaltinischen Landesmuseums für Vorgeschichte.

Produktdetails

  • Maße: 7 x 5 x 2,5 cm
  • Material: Bronze oder echt versilbert