Zum Inhalt springen

Collier 'Heuneburg' mit keltischer Perle

  • Farbe
  • Hersteller
  • Durchmesser
  • Materialien
  • Maße
  • Länge
Auf die Wunschliste
Preis
35,00 € 35,00 € (inkl. Steuern)

0,00 € / Stück
Farbe braun, schwarz
Durchmesser 4 mm
Länge 55 cm
Hersteller Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.com/de
Materialien Leder, Bronze
Maße 2,3 cm
Hersteller: Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.com/de
Durchmesser: 4 mm
Materialien: Leder, Bronze
Maße: 2,3 cm
Länge: 55 cm

Design und Material

Das Leder-Collier besteht aus einem 3,5 mm starken Band, das mit einem dekorativen Verschluss an den Enden versehen ist. Im Zentrum hängt eine große Perle, die sich nach der keltischen Goldperle von Bettelbühl richtet. Die Schmuckstücke sind in zwei Varianten erhältlich: einmal in braunem Leder mit Perle und Verschluss aus Bronze, zum anderen in schwarzem Leder mit echt versilberten Metallteilen. Alternativ lässt sich das Modell auch in 925 Sterlingsilber bestellen, wobei hier die Lieferzeiten zu beachten sind.

Historischer Ursprung der Vorlage

Die Vorlage für das Design stammt aus der Umgebung der keltischen Höhensiedlung Heuneburg. Dort wurde die frühkeltische Perle gefunden, die aus Gold mit filigranem Dekor und Granalien gefertigt war und in das 6. Jahrhundert v. Chr. datiert. Damit gehört sie in die Hallstattzeit. Der Fundort liegt nahe der oberen Donau und ist als eine der ältesten stadtähnlichen keltischen Siedlungen nördlich der Alpen bekannt, die von etwa 620 bis 450 v. Chr. bewohnt wurde.

Das Fürstinnengrab von Bettelbühl

Die Goldperle von Bettelbühl wurde 2010 unter einem Grabhügel in einem außergewöhnlich reich ausgestatteten Fürstinnengrab entdeckt. Die hölzerne Grabkammer war durch feuchte Bodenverhältnisse nahezu luftdicht abgeschlossen, was zu einer außergewöhnlich guten Erhaltung der Funde führte. Der Fund gehört heute zu den bedeutendsten Schmuckfunden der keltischen Archäologie Mitteleuropas. Die dort bestattete hochrangige Frau der keltischen Elite, die heute als 'Fürstin vom Bettelbühl' bezeichnet wird, war neben der Goldperle auch mit Bernsteinschmuck, Fibeln sowie weiteren Beigaben aus Bronze bestattet worden.

Bedeutung des Schmucks

Perlen spielten in der keltischen Kultur eine zentrale Rolle und wurden aus Gold, Bronze, Glas oder Bernstein gefertigt. Sie finden sich häufig in Elitegräbern der Hallstattzeit. Solche Schmuckstücke waren nicht nur Zierde, sondern Ausdruck von Macht, Identität und weitreichenden Handelsbeziehungen, die bis in den mediterranen Raum reichten. Die Perlen aus dem Grab von Bettelbühl gehörten vermutlich zu einer Kette oder einem aufwendig gestalteten Schmuckensemble, das den Rang, den Reichtum und die soziale Stellung der Verstorbenen unterstrich.

Fertigungstechnik

Bei den granulierten Perlen der Kelten wurden kleine Kugeln und feine Drähte in filigraner Kleinstarbeit auf die Perle aufgelötet. Die hier angebotene Nachbildung ist hingegen komplett in einem Stück gegossen. Trotz der anderen Herstellungsweise kommt die filigrane Darstellung prächtig zum Ausdruck. Das Collier greift Form und Bedeutung des originalen Fundes auf und macht ein Stück frühkeltischer Geschichte tragbar. Es richtet sich an Liebhaber archäologischer Repliken, für Reenactment oder als Geschenk mit authentischem historischem Hintergrund.

Produktdetails

  • Material: Bronze oder echt versilbert, alternativ 925 Sterlingsilber
  • Abmessungen: Perle 2,3 cm, Lochdurchmesser 4 mm
  • Länge: 55 cm
  • Bandstärke: 3,5 mm
  • Verschluss: Haken und Öse