Historischer Hintergrund und Bedeutung
Gürtelgarnituren spielten im Frühmittelalter, insbesondere während der Merowingerzeit, eine zentrale Rolle in der awarischen Gesellschaft. Das Reitervolk der Awaren, das im Karpatenbecken ansässig war, nutzte diese Accessoires nicht nur funktional, sondern auch als deutliches Signal für Rang, gesellschaftlichen Stand und Zugehörigkeit zur Sippe. Aufgrund dieser hohen symbolischen Bedeutung sind entsprechende Fundstücke aus dieser Epoche im archäologischen Material sehr häufig vertreten.
Gestaltung und Vorbild
Diese Replik orientiert sich an einem awarischen Original, das historisch in das 7. bis 8. Jahrhundert datiert wird. Die Nachbildung zeigt eine Gürtelschnalle mit Scharnier, deren Oberfläche mit einer stilisierten Palmetten-Darstellung verziert ist. Durch diese ornamentale Ausführung wird der ästhetische Anspruch der awarischen Schmiedekunst dieser Zeit widerspiegelt.
Materialien und Ausstattung
Die Schnalle wird aus hochwertiger Bronze gefertigt und ist zudem in einer echt versilberten Variante erhältlich. Die Verwendung von Bronze gewährleistet eine lange Haltbarkeit und eine authentische Patina, die zum historischen Kontext passt.
Maße und Passform
Das Stück misst 4,5 cm in der Länge und 2,6 cm in der Breite. Es ist speziell für Gürtel mit einer Breite von 1,5 cm konzipiert, sodass es sowohl stabil als auch optisch ansprechend auf dem Riemen sitzt.
Befestigungsmethode
Auf der Rückseite der Schließe befinden sich vier Befestigungsstifte. Diese dienen zur Fixierung der Zierniete und werden durch entsprechende Löcher im Leder geführt. Zur sicheren Montage biegen Sie die Spitzen der Stifte am besten mit einer Zange leicht nach innen. Ein anschließendes Flachklopfen mit einem Hammer sorgt dafür, dass sich die Spitzen im Leder versenken. Die Schnalle sitzt dadurch stabil und ebenmäßig auf dem Gürtel.
Produktdetails
- Material: Bronze (auch echt versilbert erhältlich)
- Abmessungen: 4,5 x 2,6 cm
- Gürtelbreite: 1,5 cm
- Befestigung: Vier Stifte auf der Rückseite