Angelsächsisches Riemenende für 2 cm Gürtel, Replik Mittelalter Reenactment

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Metallfarbe:

  • WK-1545-2015-002
Historische Riemenende-Replik. Dieses Gürtel Endstück wurde im Zamakguss gefertigt und... mehr
Produktinformationen "Angelsächsisches Riemenende für 2 cm Gürtel, Replik Mittelalter Reenactment"

Historische Riemenende-Replik. Dieses Gürtel Endstück wurde im Zamakguss gefertigt und ist für Gürtel in 1,5 cm Breite geeignet. Die schöne Flechtband Optik orientiert sich an angelsächsischen Orginalfunden.
Zur Riemenzunge sind auch eine Schnalle und passende Ziernieten erhältlich, ebenso als Gürtel mit Schnalle, mit Schnalle und Riemenende und mit Schnalle, Riemenende und Ziernieten.

Ein paar Worte zu den Wkinger Kunststilen:

Der Greiftierstil oder Borrestil ist eine dem 9. und 10. Jahrhundert zugeordnete Stilphase frühmittelalterlicher Kunst.
Der Borrestil ist nach der Ortschaft Borre in Norwegen benannt. Kenzeichnend für diesen Stil sind Tier- und Knotenornamente.

Der Mammen-Stil, auch jüngerer Jelling-Stil war etwa von der Mitte des 10. bis Anfang des 11. Jahrhunderts verbreitet. Er wurde nach einem Axtfund aus einem Kammergrab von Mammen in Jütland benannt. Der Mammenstil entwickelte sich auch dem Jelling Stil. Schmale bänderartig gestaltete Tierfiguren wuchsen in die Breite und bekamen stattlichere Körper, der Abstraktionsgrad sank. Hinzu kamen erstmals florale Bestandteile. Die Symmetrie des Borre und Jellingstils ist im Mammenstil aufgelöst, Verdoppelungen, Spiegelungen entfallen.

Eine Weiterentwicklung des Mammenstils, der Runenstein-Stil oder Ringerike Stil ist ein regional beschränkter wikingerzeitlicher Kunststil in Skandinavien & Irland. Er wird zeitlich etwa von Anfang des 11. Jahrhunderts bis zur zweiten Hälfte des 11. Jhd. eingeordnet. Er ist nach der norwegischen Landschaft Ringerike bzw. nach dem Ringerikesandstein benannt, aus dem viele Runensteine in dieser Stielart bestehen. Weiterhin ist der Ringerike Stil auf Schmuckstücken, Waffen, sowie metallenen und hölzernen Schnitzarbeiten zu finden.
Der Ringerike Stil verwendet die gleichen Tierfiguren wie der vorangegangene Mammen-Stil, mit strafferen, klareren Konturen und noch naturalistischerer Darstellung. Im Ringerikestil wird wieder mehr Wert auf symmetrische Darstellung gelegt, z.B. mit gespiegelten Ranken- und Blattornamenten.

Der Urnes-Stil ist die späteste Stilrichtung der Wikinger. Er datiert etwa von der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts bis zum Beginn des 12. Jahrhunderts. Diesen Stil zeichnen feinlinige, ineinander verflochtene Tierdarstellungen aus. Der Urnes-Stil ist nach dem Ort Urnes in Norwegen benannt.

Neben dem Urnes Stil findet man auch den Mammen- und den Ringerike Stil auf dem bekannten Teppich von Bayeux.

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